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GESELLSCHAFT

Ein Schritt bis zur Idealen Gesellschaft

4. September 2020
Kommentare
  • Wie leben wir jetzt und was liegt in unserer Kraft zu ändern?
  • Wie können wir vom konsumorientierten zum schöpferischen Lebensformat übergehen?
  • Wonach streben alle Menschen?

Textversion der Sendung “Kreative Gesellschaft”. Teil 1. 0:00:00 — 00:12:53

An die Vergangenheit festhalten oder einen Schritt zur Idealen Gesellschaft machen?

Tatjana: Guten Tag, liebe Freunde! Heute im Studio von ALLATRA TV werden wir mit dem sehr geschätzten Igor Michailovich Danilov sprechen.

Igor Michailovich: Hallo!

Tatjana: Igor Michailovich, wir erhalten sehr viele Fragen von Menschen, die sich dafür interessieren, wie die Menschen vor sechs oder mehr Tausend von Jahren, vor der Zeit der Sumerer, gelebt haben. Das sind die Zeiten der Hyperborea, also kurz nach Atlantis, gemeint ist, wie die Menschen wieder auf die Beine kamen und wie diese Gesellschaft aussah. Weil es heute sehr viele Fakten dafür gibt, dass diese Gesellschaft ohne Kriege, ohne bewaffnete Konflikte, ohne Ausbeutung von Menschen durch andere Menschen, ohne Armut lebte. Die Menschen lebten also tatsächlich sehr friedlich und glücklich.

Igor Michailovich: Ja, am Anfang war es beinahe eine ideale Gesellschaft, danach war es das, was wir heute die Kreative Gesellschaft nennen. Natürlich ist das interessant, aber ich habe eine Frage an unsere Freunde, da sie sich dafür interessieren: Was bringt es Euch zu wissen, wie jemand gelebt hat? Wie wird es Euch helfen und wie wird es sich auf das Leben Eurer Kinder, Enkel, Urenkel und so weiter auswirken? In keinster Weise. Warum sollen wir in der Vergangenheit leben? Lasst uns die Zukunft aufbauen. Was ist wichtiger, nun wirklich, ehrlich, was ist wichtiger: Wollen wir Zeit verschwenden und darüber reden, wie jemand irgendwann mal gelebt hat, oder wollen wir heute das tun, was uns morgen das Leben schenken wird? Warum sollten wir darüber diskutieren, wie man einst in einer kreativen Gesellschaft lebte, wenn wir diese jetzt aufbauen können? Was ist tatsächlich besser? Nun, meiner Meinung nach... Obwohl, wie Ihr wünscht. Wenn es Euer Wunsch ist, reden wir darüber, kein Ding. Aber wie viel praktischen Nutzen wird unser Gespräch bringen? Werden wir die Neugierde der Menschen befriedigen? Sie werden es nach einem Tag schon vergessen haben. Es wird ihr Leben überhaupt nicht verändern. Es ist doch wahr. Wie wird es Euer Leben verändern, meine Freunde? Gar nicht.

Geschichte unserer Zivilisation — von der Idealen Gesellschaft zur konsumorientierten Existenz


Wie leben wir jetzt und was können wir ändern?

Igor Michailovich: Wir können aber das Leben verändern und wir können die Welt besser machen. Ist es nicht so? Lass uns auf die Sendung "Die Wahrheit und die Spreu" zurückkommen. Dort haben wir doch die grundlegenden Gesetze offengelegt: des Erschaffens eines Bildes, unserer Aufmerksamkeit, der Kraft unserer Aufmerksamkeit und ihrer Investierung — in was wir sie investieren, das lassen wir auch real werden. Ja, jetzt sind wir gespalten. Nun, so funktioniert das System, dass wir alle, jeder, nach den eigenen Ideen, nach den eigenen Visionen und nicht in der Einheit leben. Deswegen leben wir wie die Tiere, wie du angemerkt hast, seit bereits 6000 Tausend Jahren, seit der Zeit der Sumerer und bis heute noch so. Wir können doch aber alles verändern, und wir können sogar eine perfekte Gesellschaft aufbauen, geschweige von einer kreativen. Richtig? Lasst uns lieber darüber reden. Das ist nützlicher.

Wir können alles ändern

Tatjana: Gut, Igor Michailovich. Um ehrlich zu sein, habe ich mich eigentlich in einem historischen Kontext auf die Sendung vorbereitet — wie es wirklich war und wie die Menschen damals lebten, deshalb... Aber, Sie haben tatsächlich recht. Ich verstehe gerade, dass unser Gespräch bereits in eine etwas andere Richtung läuft, in Richtung Zukunft, denn ich stimme Ihnen zu (Igor Michailovich: Was ist wertvoller?), dass die Vergangenheit in der Tat keinen Nutzen bringen kann (Igor Michailovich: Gar keinen).

Igor Michailovich: Die Vergangenheit ist bereits vorbei, und jetzt werden wir über etwas reden, was nicht mehr da ist. Oder werden wir darüber reden, was sein könnte? Und von uns hängt es ab — wird es existieren oder nicht. Was ist besser?

Tatjana: Gut. Nun, ich habe die 8 Grundlagen der Kreativen Gesellschaft.

Igor Michailovich: Siehst du.

Was ist eine Kreative Gesellschaft und in wie vielen Jahren kann sie aufgebaut werden?

Tatjana: Igor Michailovich, bevor wir zu den 8 Grundlagen übergehen, möchte ich folgendes erfahren: Was ist eigentlich eine Kreative Gesellschaft? Wie sehen Sie diese? Ich meine, nach wem richtet sich diese Gesellschaft?

Igor MichailovichNach dem Menschen! Meiner Meinung nach ist die Kreative Gesellschaft... Natürlich gibt es so viele Meinungen, wie es Menschen gibt, und doch ist die Kreative Gesellschaft, sie ist einfach, sehr komfortabel und bequem für den Menschen. Warum? Weil sie auf Wohlstand und Freiheit eines jeden Menschen ausgerichtet ist. Und dies ist der ganze Sinn einer Kreativen Gesellschaft. Dort gibt es keine Lügen, keine Täuschungen, und vor allem gibt es dort keine Macht, weil die ganze Macht bei dem Menschen ist. Es gibt keine Richt-Mechanismen über den Menschen — das ist der springende Punkt. Schau mal, wie viele Kriege, Revolutionen und unterschiedliche menschliche Aufstände wir haben. Ja? Und wonach suchen wir immer? Warum stellen wir uns gegeneinander?

Kreative Gesellschaft ist einfach

Tatjana: Wir suchen nach Glück, nach einer perfekten Gesellschaft, nach der Freiheit.

Igor Michailovich: Nach der Freiheit und so weiter. Und was bauen wir auf? Immer das Gleiche. Man sagt: Den Drachen kann man nicht töten (Tatjana: Mit den gleichen Methoden). Wenn man den Drachen besiegt, wird man selbst zum Drachen. Und warum? Eine einfache Frage. Weil das konsumorientierte Format an sich schon dieses Szenario diktiert. Richtig? Zum Beispiel: Die Menschen machen eine Revolution, sie streben nach dem Besten und ein Volk erhebt sich. An die Macht kommen die gleichen Tyrannen, die uns wieder auf dieselbe Weise manipulieren, und wir bekommen nichts. Warum? Weil das das Gesetz der Konsumordnung ist. Genau wie diese gebildet wurde, so wird es auch sein, weil wir gespalten bleiben, wir belassen es bei eigenen Interessen, und — was das ausschlaggebendste ist — wir leben nach dem Gesetz des Jungels. Nicht wahr? Wir gehen miteinander so um, wie die Tiere. Obwohl wir niedergeschriebene Gesetze haben: die UNO zum Beispiel und andere Organisationen schreiben uns vor, wie wir leben sollten. Aber all diese Vorschriften funktionieren nicht. Warum? Weil das Konsum-Format dominiert, mit anderen Worten, das unmenschliche Format im Umgang eines Menschen mit dem anderen.

Kann man dies ändern? Leicht, meine Freunde. Alles hängt von uns ab. Und wieder kehren wir zu welchem Punkt zurück? Zu unserer vereinten Aufmerksamkeit, in was wir alle gemeinsam diese investieren. Wenn wir gut leben wollen, wenn wir menschenwürdig leben wollen, dann sollten wir unsere Aufmerksamkeit genau darauf richten, d.h. unsere Zeit und unsere Energie in den Aufbau der Zukunft investieren, für uns selbst und auch für unsere Kinder und Nachkommen.

Wir können die glückliche Zukunft aufbauen

Und wenn wir die heutigen Möglichkeiten betrachten, ist es eigentlich sehr leicht eine Kreative Gesellschaft aufzubauen. Ich drücke es so aus: Wenn wir es wirklich wollen werden, und alle, jeder, der den ganzen Sinn und Zweck einer Kreativen Gesellschaft, über die wir jetzt sprechen werden, verstanden hat, dann ist es realistisch, diese innerhalb von zehn Jahren aufzubauen. Zehn Jahre — und wir werden in dieser Kreativen Gesellschaft leben. Aber hier hängt wieder es von den Menschen ab, von ihren Wünschen und Bestrebungen. Wenn wir nichts tun und auf jemanden warten werden, dass jemand kommt und es macht — wird nichts gemacht werden, weil die Kreative Gesellschaft gemeinsame Aufgabe aller Menschen ist. Es ist nicht einfach nur die Aufgabe einiger ideenreicher Menschen, die etwas für jemanden tun müssen, sondern es ist eine Aufgabe von allen und von jedem, es ist unsere Aufgabe. Richtig?

Tatjana: Ja.

Igor Michailovich: Genau das ist der Punkt. Dann werden wir es alle zusammen schaffen.

Wer gegen die glücklichen Menschen ist, der ist gegen die ganze Menschheit

Igor Michailovich: Es wird so oder so Soziopathen geben, ich meine, Feinde der Menschheit, die sich der Kreativen Gesellschaft in den Weg stellen werden. Warum? Nun, zunächst einmal werden alle ihre Pläne für den Aufbau des eigenen Imperiums zusammenstürzen, Pläne, dass sie regieren können und die Menschen ihnen als Sklaven dienen würden. Es gibt solche kranken Menschen. Es sind sogar keine Menschen, man kann sie nicht als Menschen bezeichnen. Wenn ein Mensch gegen die Menschheit agiert, aus eigenen persönlichen Ambitionen und Wünschen, verliert er den Status eines Menschen. Dann ist er kein Mensch mehr, er ist ein Tier. Dann ist er so gefährlich wie, Verzeihung, ein krankes Tier.

Zum Beispiel ein tollwütiger Hund: Ist er nützlich oder gefährlich für die Menschheit? Kann er dort freigelassen werden, wo sich die Menschen befinden? (Tatjana: Natürlich nicht.) Zum Beispiel, die Menschen erholen sich im Park, und wir lassen dort ein krankes Tier frei... einen Dobermann oder Bullterrier, der mit Tollwut infiziert ist, im aggressiven Stadium, und wir lassen ihn frei. Ist das eine gute oder eine schlechte Tat?

Tatjana: Eine schlechte, natürlich.

Igor Michailovich: Was sollte unternommen werden?

Tatjana: Er sollte natürlich isoliert werden.

Igor Michailovich: Damit er den Menschen nicht schadet. Ist das richtig? Richtig. Unterscheidet sich derjenige, der sich gegen die Kreative Gesellschaft stellt, also gegen den Menschen, von diesem kranken Tier? Einfach ehrlich. Darüber sollte man nachdenken. Nicht wahr? Weil sich kein einziger, normaler, zurechnungsfähiger Mensch jemals gegen die Kreative Gesellschaft stellen würde. Warum nicht? Wir erklären.

Was ist eine Kreative Gesellschaft? Wie du sagtest, vor 6.000 Jahren existierte sie noch. Vor 6.000 Jahren hörte sie auf zu existieren, sagen wir mal. Wir werden nicht darauf zurückkommen, wie sie war, was geschah und warum eine Ideale Gesellschaft zu einer Kreativen Gesellschaft wurde, darüber wurde bereits gesprochen. Es fand so ein Degradationsprozess statt. Und dann verwandelte sich die Kreative Gesellschaft in ein solches konsumorientiertes Format, in dem ein Mensch dem anderen Menschen ein Wolf ist. Darüber haben wir bereits erzählt.

Wir unterstützen Kreative Gesellschaft

Was wollen alle Menschen?

Igor Michailovich: Lass uns darüber reden, was heute in Wirklichkeit eine Kreative Gesellschaft ist. Das ist das, was alle Menschen wollen. Wir führten und führen weltweit seit einigen Jahren eine Vielzahl von Umfragen durch. Und alle Menschen erzählen aufrichtig immer dasselbe: dass sie in Frieden leben wollen, in Liebe, im gegenseitigen Respekt und in Freiheit. Sie wollen keine Bevormundung, keine Kontrolle über sich. Was ist hier mit der Bevormundung gemeint? Das ist, wenn eine kleine Gruppe von Menschen alle Rechte und das ganze Hab und Gut der gesamten Menschheit oder der Menschen, die sie gewählt haben, an sich reißt. Und diese Abneigung, in einem Konsum-Format zu leben, zeigt sich in ihrem Wunsch, als eine vereinte Familie in Freiheit zu leben.

Was ist hier mit Freiheit gemeint: Was bedeutet Freiheit? Denn Freiheit ist... Nun sagen wir, lass uns in die Geschichte schauen, heute: wirklich alle kämpfen für Freiheit, für irgendwelche Rechte und Freiheiten. Für welche Rechte und Freiheiten kämpfen die Menschen eigentlich? Für die Kreative Gesellschaft: in der alle gleich und frei sind, in der es keine Kriminalität gibt.

Rechte und Freiheiten der Menschen in der Kreativen Gesellschaft

Die Fortsetzung wird bald veröffentlicht

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